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Stevia - der gesunde Zuckerersatz
Stevia - in der EU als Lebensmittel noch nicht zugelassen, wird von vielen Völkern der Erde seit Jahrhunderten zum Süßen verwendet.
Stevia rebaudiana, bekannt auch als Süßkraut, Süßblatt oder Honigkraut gehört - wie der Name bereits vermuten lässt, zur Gattung der Stevien. Stevia ist bereits seit Jahrhunderten als natürlicher Süßstoff bekannt. Der Korbblütler stammt ursprünglich aus Südamerika und ist als gesunder Zuckerersatz mit der Bezeichnung Stevdiosid besonders in Asien in Verwendung. Leider ist Stevia als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatzsoff bislang in der EU noch nicht zugelassen,während in der Schweiz Stevia bereits zum Verzehr freigegeben wurde.
Die Pflanze selbst erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter, ihre Blätter sind rund 2 bis 3 cm lang. Natürliche Vorkommen findet man vor allem in Paraguay und Brasilien. Hier wurde Stevia breits von der indigenen Bevölkerung zum Süßen und als Medizin verwendet. Der Name Süßkraut (ka'a he'ê) stammt von den Guarani-Indianern, die ihren Mate-Tee, aber auch andere Teesorten sowie Nahrungsmittel damit süßten.
In Europa kennt man Stevia seit dem 16. Jahrhundert - spanische Eroberer berichteten von den Eingeborenen in Südamerika, die mit Stevia ihren Kräutertee süßten. Im Jahre 1888 begann man erstmals, die Pflanze wissenschaftlich zu untersuchen. Moisés Santiago Bertoni verfasste die erste Beschreibung der Stevia-Pflanze. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden über 100 Pflanzenwirkstoffe entdeckt.
Traditionelle Überlieferungen weisen Stevia eine herzstärkende Wirkung zu. Ebenso soll Stevia gegen Übergewicht und Bluthochdruck wirken und Sodbrennen lindern. Weiters konnte bereits wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass Stevia blutzuckersenkend ist und antimikrobielle und gefäßerweiternde Eigenschaften besitzt. Auch für Diabetiker ist Stevia besonders geeignet. Der Blutzuckerspiegel wird durch den Verzehr von Stevia nicht erhöht, weiters hat die Pflanze eine plaquehemmende Wirkung und ist daher vorbeugend gegen Karies.
- 11,2 % wertvolles Pflanzen Protein (Polypeptide)
- 5,65 % wertvolle Öle (Fett)
- 52,84 % Kohlenhydrate, die vom menschlichen Körper ohne Kalorienbelastung verstoffwechselt werden
- 0,62 % Kalzium
- 1,78 % Kalium
- 0,0075 % Beta-Karotin
- 0,0039 % Chrom
- 0,0025 % Kobalt
- 15,2 % Faserstoffe
- 0,0039 % Eisen
- 0,349 % Magnesium
- 0,0147 % Mangan
- 0,318 % Phosphor
- 0,0025 % Selen
- 0,0132 % Silicium
- 0,0015 % Zink
- 0,011 % Vitamin C
- 0,0015 % Zinn
- Ausserdem Mangan, Thiamin (Vitamin B1), Niacin, Austroinulin und Riboflavin
- Weiters sind in Stevia bisher sieben Flavanoide (unter anderem Rutin) entdeckt worden, das sind östrogenartig wirkende Pflanzenstoffe, die unser Immunsystem stärken.
Die Inhaltsstoffangabe stammt aus dem Buch "Stevia - sündhaft süß und urgesund" von Barbara Simonsohn.
Obwohl die der WHO vorliegenden Studien keine negativen Auswirkungen in irgendeiner Weise nachweisen konnten, wurde eine Zulassung als Nahrungsmittel in der EU bisher erfolgreich verhindert.
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